CIGS (copper indium gallium selenide)

Bei den Solarzellen wird nach Elemente-Kombinationen geforscht, die eine kostengünstigere Herstellung und einen höheren Wirkungsgrad haben als die verschiedenen Siliziumstrukturen. Kupfer-Indium-Diselenid (CIS) und Kupfer-Indium-Gallium-Selenid (CIGS) sind solche Element-Kombination, die bereits seit Jahren in der Solartechnik eingesetzt werden.

Flexibles Dünnschichtsolarmodul 
   in CIGS, Foto: global-solar.eu

Flexibles Dünnschichtsolarmodul in CIGS, Foto: global-solar.eu

Bei den Kosteneinsparungen geht es um den Materialeinsatz und um die Verarbeitungsmöglichkeiten. Während Silizium in Solarzellen eine Dicke von mindestens 150 µm hat, können mit CIGS Dünnschichtsolarzellen mit einer Schichtdicke von ca. 1 µm hergestellt werden, was zu einer enormen Materialeinsparung führt. Da als Trägermaterial Glas oder auch Polyamidfolie benutzt wird, ist es möglich flexible Solarmodule herzustellen.

Was den Wirkungsgrad betrifft, so wurden in Forschunglabors bereits Solarzellen mit einem Wirkungsgrad von 25 % hergestellt.

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Englisch: copper indium gallium selenide - CIGS
Veröffentlicht: 13.07.2015
Wörter: 124
Tags: #Solartechnik, Photovoltaik
Links: Dünnschichtsolarmodul, Kupfer-Indium-Diselenid, Silizium, Solarmodul, Solartechnik