CEP (complex event processing)

Complex Event Processing (CEP) ist ein Konzept zur Überwachung, Analyse und Steuerung von komplexen Datenströmen in Echtzeit. Beim CEP-Konzept werden die Daten aus einem Datenstrom ausgefiltert, die zur Steuerung von Geschäftsprozessen relevant sind. Es kann sich dabei um Daten aus der Logistik, Telekommunikation, dem Finanzbereich oder aus anderen Bereichen handeln.


Ziel der CEP-Aktivitäten ist es, Geschäftsprozesse auf extrem kurzfristig geänderte Rahmenbedingungen einzustellen; am besten in Echtzeit. In der Telekommunikation werden die Rahmenbedingungen für CEP den Änderungen von Fehler- und anderen Überwachungssystemen, vom Traffic Management und den Verbindungsdaten angepasst.

Complex Event Processing kann im Risikomanagement durchgeführt werden, ebenso im Customer Relationship Management (CRM) und im Abrechnungsmanagement. Dadurch können die Abrechnung von Pre-Paid-Karten, Laufzeit- und Leistungstarifen vereinfacht und den Fachbereichen wichtige Kennwerte kurzfristig zur Verfügung gestellt werden. Ein weiterer Aspekt des Complex Event Processing (CEP) ist Business Activity Monitoring (BAM) mit der proaktiven Analyse von Unternehmensrisiken. Der Einsatz von CEP ist dann besonders effizient, wenn diverse Faktoren miteinander interagieren und daraus Rückschlüsse auf die finanziellen Auswirkungen auf das Unternehmen abgeleitet werden müssen.

Eine ähnliche Echtzeitanalyse, allerdings für Big Data, unterstützt Event Stream Processing (ESP).

Informationen zum Artikel
Deutsch:
Englisch: complex event processing - CEP
Veröffentlicht: 03.12.2017
Wörter: 198
Tags: #Administration
Links: Abrechnungsmanagement, Aspekt, BAM (business activity monitoring), Big Data, CEP (circular error probable)