CEM (critical event management)

Beim Critical Event Management (CEM) geht es um vorbereitete Notfallpläne, die in Notsituationen, Störfällen, bei Bedrohungen, Risiken, dem Ausfall von kritischen IT-Infrastrukturkomponenten, bei Cyberangriffen, DDoS-Attacken oder auch bei Naturkatastrophen zum Einsatz kommen.


Mit diesen Notfallplänen soll sichergestellt werden, dass die Ausfallzeiten und Reparaturzeiten möglichst kurz gehalten werden können. Da Ausfallzeiten ein wichtiger Faktor für die Wirtschaftlichkeit sind, müssen sie so kurz wie möglich sein. Beim Critical Event Management wird die Störung oder der Ausfall so schnell als möglich identifiziert und von der CEM-Plattform an das IT-Service-Management (ITSM) gemeldet und von Tools des Application Performance Managements (APM) bearbeitet. Unter dem APM-Management laufen diverse Programme, die präventiv Bedrohungen und Risiken erkennen und darauf reagieren können.

Das CEM-Management ist ausfallsicher konzipiert und kann auf mehrere gleichzeitig auftretende Störfälle reagieren. Das im CEM-Management arbeitende Notfallteam ist mit IT-Experten und Kommunikationsspezialisten besetzt, die die Vorgehensweise auf die Störbehandlung untereinander abstimmen. Auch die anschließende Analyse des Störfalls ist ein wichtiger Faktor zur präventiven Vermeidung ähnlicher Störfälle.

Da häufig soziale Medien in die Informationsverbreitung einbezogen sind, gestaltet sich der kollaborative Prozess der Risikoabwehr zunehmend schwieriger.

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Deutsch:
Englisch: critical event management - CEM
Veröffentlicht: 01.07.2019
Wörter: 200
Tags: #Management
Links: APM (application performance management), Ausfallzeit, Bedrohung, DDoS (distributed denial of service), Ereignismanagement