CEE (converged enhanced Ethernet)

Das CEE-Protokoll (Converged Enhanced Ethernet) wurde von IBM, Intel und Broadcom initiiert um einen fehlerfreien und zuverlässigen Datentransport zwischen Servern, Speichersystemen und Switches in einem Rechenzentrum sicherzustellen, wie er in Speichernetzen unabdingbar ist. Über diesen fehlerfreien Transportweg werden Daten von Fibre Channel (FC) übertragen. Eingesetzt wird dieses Lossless Ethernet in Fibre Channel over Ethernet (FCoE).


In der Speichertechnik ist die Zuverlässigkeit der Übertragung und die korrekte Ablieferung von Datenpaketen unabdingbar. Deswegen hat CEE auch eine Überlastkontrolle und ein entsprechendes -management, mit dem sichergestellt wird, dass keine Unicast-Datenpakete verloren gehen. Bei Staubedingungen greift der entsprechende Congestion-Mechanismus ein und verlangsamt den Datentransfer von Datenpakten mit niedriger Priorität.

Converged Enhanced Ethernet wurde 2007 bei der INCITS, die auch den Fibre Channel (FC) standardisierte, eingereicht. Ob es zur Standardisierung kommen wird, hängt auch davon ab, wie sich das IEEE 802 und die Internet Engineering Task Force (IETF) entscheiden. IEEE 802.1 entwickelt in mehreren Arbeitsgruppen verschiedene Protokolle, die auf Converged Enhanced Ethernet (CEE) arbeiten. Die Arbeiten konzentrieren sich auf das Data Center Bridging (DCB) und das von der Arbeitsgruppe 802.1Qbb ausgearbeitete Priority Flow Control (PFC), Enhanced Transmission Selection (ETS), Data Center Bridging Exchange (DCBX) und Quantized Congestion Notification (QCN). Letzteres ist für das Erkennen von Staus im CEE-Netz zuständig. Darüber gibt es mit Transparent Interconnection of Lots of Links (TRILL) ein Routing-Protokoll für Multipathing in der CEE-Wolke.

Informationen zum Artikel
Deutsch:
Englisch: converged enhanced Ethernet - CEE
Veröffentlicht: 13.12.2010
Wörter: 228
Tags: #Storage-Konzepte #RZ-Infrastruktur
Links: Arbeitsgruppe, Daten, Datenpaket, DCB (data center bridging), DCBX (data center bridging exchange)