CDP (continuous data protection)

Continuous Data Protection (CDP) ist eine Technik für die Datenspeicherung beim Backup und Restore bei der nur die Veränderungen der Daten kontinuierlich nachverfolgt und erfasst werden. Es ist kein Ersatz für Backups. Bei der CDP-Technik wird jede Datentransaktion gesichert und zeitlich zugeordnet. Unter Aufruf der Originaldaten und der gespeicherten Modifikationen ist es möglich, Datenzustände von beliebigen Zeitpunkten zu reproduzieren.


Die CDP-Aufzeichnung kann Block- und File-orientiert sein und verfügt über entsprechende Selektionskriterien um aus der Datenvielfalt die erforderlichen Datenbestände zu rekonstruieren. Continuous Data Protection ist als Backup to Disk oder Disk to Disk (D2D) anzusehen, und dient als Zwischenspeicherung vor der Archivierung.

Die Storage Networking Industry Association (SNIA), das Standardisierungsgremium für Speichernetze, definiert die CDP-Technik wie folgt: "Continuous Data Protection ist eine Methode, die kontinuierlich Datenmodifikationen erfasst oder verfolgt und Änderungen unabhängig von den primären Daten speichert und Wiederherstellungspunkte für jeden Punkt in der Vergangenheit ermöglicht. CDP-Systeme können auf Block-Speichern, Datei-Speichern oder auf der Speicherung von Applikationen basieren und bieten wiederherstellbare Objekte für unendlich variable Wiederherstellungspunkte". Neben dem Continuous Data Protection (CDP) gibt es noch die Near-continuous Data Protection (near CDP). Bei diesem Verfahren werden in festgelegten Zeitintervallen Snapshots erstellt.

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Deutsch:
Englisch: continuous data protection - CDP
Veröffentlicht: 30.12.2018
Wörter: 206
Tags:
Links: Archivierung, Block-Speicher, D2D (disk to disk), Datei-Speicher, Datenschutz