CD-I (compact disc interactive)

Die Spezifikationen für die CD-I (Compact Disc Interactive) wurden von Philips bereits 1986 veröffentlicht und im Green Book spezifiziert. Das CD-I-Format kann Daten, Grafiken, Video und Audio enthalten. Darauf aufbauend wurden spezielle CD-I-Player entwickelt. Als Ausgabegeräte bieten sich handelsübliche Fernseher an, obwohl auch eine Schnittstelle für den Anschluss an einen PC vorhanden ist.


CD-Is können für POS-Applikationen ( Point of Sale) im öffentlichen und geschäftlichen Bereich eingesetzt werden, wo der Interessent selber interaktiv die gewünschten Informationen aufrufen kann. Zwischen den einzelnen Sequenzen und Dateien ist eine direkte Verzweigung möglich.

CD-Familie

CD-Familie

Die CD-I arbeitet mit einer Abtastrate von 37,8 kHz und einer daraus resultierenden Bandbreite von 17 kHz. Es gibt drei unterschiedliche Level, die mit "A", "B" und "C" gekennzeichnet sind. Alle drei Level arbeiten in der Codierung mit adaptiver Delta-Pulscodemodulation (ADPCM). Der Level "A" hat einer 8-Bit-, die Level "B" und "C" mit 4-Bit-Codierung. Neben der unterschiedlichen Kanalzahl 2/4 für A, 4/8 für B und 8/16 für "C" unterscheiden sich die verschiedenen Level in der Aufzeichnungsdauer und dem Signal-Rauschverhältnis, das bei Level A mit 96 dB am höchsten ist.

Informationen zum Artikel
Deutsch:
Englisch: compact disc interactive - CD-I
Veröffentlicht: 27.01.2013
Wörter: 187
Tags: #CD-Technik
Links: Abtastrate, ADPCM (adaptive delta pulse code modulation), Anschluss, Audio, Ausgabegerät