ByoA (bring your own apps)

Bring your own Apps (ByoA) ist ein Trend bei dem Arbeitnehmer für ihre Arbeit in Unternehmen Apps und Cloud-Dienste nutzen. Dieser Trend ist in Zusammenhang mit der Consumerization der Mobilgeräte zu sehen, und der damit in Zusammenhang stehenden IT-Strategie Bring your own Device (ByoD). Bei diesem Konzept werden moderne private Mobilgeräte - Laptops, Smartphones und Tablet-PCs - in das Unternehmensnetz eingebunden. Über das Mobility Device Management (MDM) werden die ByoD-Geräte, deren Zugriffsrechte und vor allem deren Apps im Enterprise Mobility Management (EMM) verwaltet.


Das ist besonders wichtig, da die privat installierten Apps typischerweise keine Unternehmensanwendungen unterstützen und es sich häufig sogar um Schnüffel-Apps handelt, die unternehmens-, personen- und ortsbezogene Daten abgreifen. Zur Vermeidung solcher Apps haben Unternehmen Richtlinien ausgearbeitet, die Corporate Mobility Policies, die die Installation bestimmter Apps untersagen, andere hingegen zulassen. Die Nutzung der Unternehmensnetze, des Internet und der Dienste sind zudem in den Acceptable Use Policies (AUP) festgelegt.

Trotzdem macht ByoA insofern Sinn, als durch spezielle, vom Unternehmen genehmigte Apps Ausbildungszeiten reduziert und Lizenzen durch einfachere Apps eingespart werden können.

Informationen zum Artikel
Deutsch:
Englisch: bring your own apps - ByoA
Veröffentlicht: 30.04.2013
Wörter: 180
Tags: #IT-Infrastruktur
Links: corporate mobility policy, Apps, AUP (acceptable use policy), ByoD (bring your own device), Cloud-Dienst