Block-Speicher

Bei der Blockspeicherung werden die Daten in gleichgroße Datenblöcke unterteilt und jeder mit einer eigenen Adresse versehen. Die Datenblöcke der Blockspeicherung werden im Gegensatz zum Dateispeicher nicht mit Metadaten versehen, aus denen auf den Inhalt der Daten geschlossen werden kann; sie sind lediglich durch ihre Adresse gekennzeichnet.


Auf die Daten eines Blockspeichers kann unmittelbar mit dem Betriebssystem des Servers zugegriffen werden. Bei der Block-Speicherung erhält der Server die Anfrgage, ermittelt den Speicherort und stellt mit der Speicher-Level-Funktion die Daten wieder her.

Ein Unterschied zwischen Dateispeichern und Blockspeichern besteht darin, dass die Daten der Objektspeicher nicht in Datenblöcke unterteilt werden. Werden die Datenblöcke in geografisch verteilten Speichersystemen abgelegt, dann kann sich die Performance durch die steigende Latenzzeit verringern.

Was die Dateisysteme betrifft, so basieren diese auf der Art des Blockspeichers. Dieser entspricht dem Abstraktionslevel der Hardware, auf der die Datenblöcke in einer bestimmten Blockgröße gespeichert werden. Die Datenblockgröße des Dateisystems kann dabei um ein Vielfaches größer sein, als das des physikalischen Speichers. Das führt zu einer ineffizienten Nutzung des physikalischen Speichers.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Block-Speicher
Englisch: block storage
Veröffentlicht: 17.08.2016
Wörter: 180
Tags: #Speichertechnik
Links: Adresse, BS (Betriebssystem), content, Dateispeicher, Dateisystem