Bitsynchronisation

Bei der Synchron-Übertragung werden sendende und empfangende Station miteinander synchronisiert. Dadurch ist ein gleiches Zeitraster zwischen Sende- und Empfangseinrichtung sichergestellt, wodurch die empfangsseitige Station die gleiche Datenrate hat wie die sendende Station und deren Datensignale interpretieren kann.


Die Bitsynchronisation (BS) dient der Festlegung des Abtastzeitrasters, das über alle Bits einer Zeichenfolge aufrecht zu halten ist. Beide Stationen, die sendende und die empfangende, haben ein gemeinsames Taktsignal, das die empfangende Station von der sendenden erhält oder aus dem Übertragungssignal ableitet. Alle aufeinander folgende Zeichen einer Zeichenfolge liegen dadurch in dem gleichen, festen Zeitraster.

Bitsynchrones Signal

Bitsynchrones Signal

Empfangstechnisch kann die Bitsynchronisation von der Datenübertragungseinrichtung (DÜE) vorgenommen werden. Diese gewinnt das Zeitraster aus den Signalflanken des BS-Signals. Erfolgt die Bitsynchronisation in der Datenendeinrichtung (DEE), dann werden bei den meisten Bitsynchronisationsverfahren zu Beginn einer jeden Zeichenfolge Synchronisationszeichen für die Bitsynchronisation übertragen, entweder 4*SYN oder 1*PAD (10101010).

Bei langen "0"- oder "1"-Sequenzen kann es zu Interpretationsfehlern kommen, nämlich dann, wenn das empfangsseitig erzeugte Taktsignal geringfügig vom senderseitigen abweicht.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Bitsynchronisation
Englisch: bit synchonisation - BS
Veröffentlicht: 11.12.2012
Wörter: 168
Tags: #Übertragungstechniken der Datenkommunikation
Links: Bit (binary digit), Datenrate, DEE (Datenendeinrichtung), DÜE (Datenübertragungseinrichtung), Halten