Bitdichte

Unter Bitdichte ist allgemein die Speicherdichte zu verstehen mit der Bits gespeichert oder übertragen werden können. Die Bezeichnung Speicherdichte oder Aufzeichnungsdichte wird bei der Speicherung benutzt. Die Bitdichte bezieht sich auf die Anzahl an Bits, die auf einer bestimmten Längen- oder Flächeneinheit eines Speichermediums gespeichert werden können.


Die Bitdichte gilt für alle Speichermedien, für elektronische ebenso wie für optische oder magnetische. Bei den magnetischen Aufzeichnungsverfahren kann eine höhere Bitdichte durch eine geringere Spurdichte und durch die Verbesserung der magnetischen Flussdichte erreicht werden. Bei den LTO-Laufwerken lag die Bitdichte früher bei etwa 5.000 Bit/mm und wurde im Laufe der Jahre auf über 20.000 Bit/mm vervierfacht.

Anders ist es bei der Übertragung. Hier ist die Bitdichte ein Maß dafür, mit wie viel Bit eine Trägerfrequenz moduliert oder wie viel Bit in einem bestimmten Frequenzband übertragen werden können. Durch komplexe Modulationsverfahren kann die Bitdichte erhöht werden. Dies wird in einigen Breitband- und Funktechniken realisiert.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Bitdichte
Englisch: bit density
Veröffentlicht: 28.01.2019
Wörter: 167
Tags: #Grundlagen der Informationstechnik
Links: Aufzeichnungsdichte, Aufzeichnungsverfahren, Bit (binary digit), Frequenzband, Funktechnik