Binding

Unter Binding versteht man die unidirektionale Zuordnung eines oder mehrerer komplementärer Objekte über eine Zuordnungstabelle. Auf diese Weise können Objekte 1:1 aber auch n:1 (many to one) und 1:n ( one to many) zugeordnet werden. Die Zuordnungen werden in der Binding-Tabelle eingetragen.


Binding-Techniken schützen Speichernetze gegen unberechtigten Zugriff. An Binding-Techniken gibt es das Port-Binding, Switch-Binding, Fabric-Binding u.a.

Beim Port-Binding werden die Verbindungsregeln bis auf die Ebene einzelner Ports definiert. Bei dieser Technik werden die physikalischen Ports eines FC-Switches dem World Wide Name (WWN) der angeschlossenen Hardware zugeordnet.

Binding-Technik mit Binding-Tabelle

Binding-Technik mit Binding-Tabelle

Beim Switch-Binding definiert der Administrator anhand des World Wide Name (WWN) der Speichernetz-Komponenten, welche Komponenten an einem bestimmten FC-Switch Zugang haben.

Ein weiteres Binding-Verfahren ist das Fabric-Binding. Dieses vermeidet Datenverluste zwischen FC-Switches, die zu verschiedenen Speichernetzen gehören und miteinander verbunden sind. Dazu werden alle innerhalb einer Fabric zugelassenen Switching-Komponenten gelistet und mit der WWN gekennzeichnet.

Neben den genannten Binding-Verfahren gibt es noch das Data-Binding, einem Verfahren für Webseitengestaltung. Beim Data-Binding können einzelne Elemente einer Webseite mit einem Web-Browser manipuliert werden. Data Binding verwendet dynamisches HTML, DHTML, und arbeitet mit einfachen Scripting und einfacher Programmierung.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Binding
Englisch: binding
Veröffentlicht: 13.05.2018
Wörter: 190
Tags: #Sicherheit in der Informationstechnik
Links: 1:n (1:n redundancy), administrator, Daten, DHTML (dynamic hypertext markup language), Fabric