Begrenzer

Der Unterschied zwischen einem Begrenzer und einem Kompressor liegt darin, dass der Begrenzer den unter einer bestimmten Pegelschwelle liegenden Pegel nicht beeinflusst, den darüber liegenden in einem festen Pegelverhältnis komprimiert. Dadurch werden Übersteuerungen und Verzerrungen von Signalen vermieden. Der Begrenzer arbeitet ab der Pegelschwelle mit einem festen Pegelverhältnis von beispielsweise 10:1. Beträgt der Schwellwert z.B. +20 dBu und steigt die Eingangsspannung um 5 dB auf +25 dBu (Decibel Unloaded), dann reduziert der Begrenzer den Pegelanstieg auf +20,5 dBu. Er bleibt somit annähernd konstant.

Audiobegrenzer komprimieren als elektronische Schaltung Pegelspitzen oberhalb der Vollaussteuerung damit kein Überpegel entsteht. Das Verhalten der Audiobegrenzer ist durch ihre Kompressionsfaktor und die Ansprechzeit charakterisiert. Sind diese hinreichend kurz, sind Audiobegrenzer in der Tonwiedergabe nicht wahrnehmbar; haben sie längere Ansprech- und Erholzeiten, kann sich dies in dem so genannten Pumpeneffekt auswirken.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Begrenzer
Englisch: limiter
Veröffentlicht: 08.11.2008
Wörter: 136
Tags: #Audio-Komponenten
Links: Ansprechzeit, dB (decibel), dBu (decibel unloaded), Erbium, Kompressionsrate