Basisband

Basisbandsysteme sind Systeme, die ohne Trägerfrequenzen, also mit unmodulierten Signalen arbeiten, mit Signalen in ihrer ursprünglichen frequenzmäßigen Lage. Das Frequenzspektrum des Sendesignals und die von ihm eingenommene Bandbreite ist direkt abhängig von der Übertragungsgeschwindigkeit, kann aber je nach verwendetem Übertragungsverfahren stark variieren.


In der Basisbandtechnik gibt es also kein festgelegtes oder begrenztes Frequenzband. So ist das Basisband für Audiosignale zwischen 50 Hz und 18 kHz, für Videosignale zwischen 0 Hz und 5 MHz.

Digitale Signale werden direkt in Form von Impulsen in das Kabel oder den Lichtwellenleiter eingespeist und belegen die gesamte Bandbreite des Kabels oder einen Teil davon, wobei der andere Teil nicht mehr für andere Dienste nutzbar ist. Um Signale im Basisband übertragen zu können, gibt es mehrere Übertragungs- und Modulationsverfahren. So beispielsweise die Intensitätsmodulation mit Laser- oder Leuchtdioden.

Der unmodulierte Basisbandkanal im Vergleich zu Breitbandkanälen

Der unmodulierte Basisbandkanal im Vergleich zu Breitbandkanälen

Basisbandsysteme bieten also nur einen Kanal, der logisch auf die verschiedenen Bedürfnisse zugeschnitten werden muss. Gegenteil: Breitband.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Basisband
Englisch: baseband - BB
Veröffentlicht: 26.04.2009
Wörter: 163
Tags: #Übertragungstechniken der Datenkommunikation
Links: Audio, Bandbreite, Beleg, Breitband, Dienst