BIP (bit interleaved parity)

Bit Interleaved Parity (BIP) ist ein Prüfsummenverfahren nach der verschachtelten Paritätsprüfung, das auf der Bitübertragungsschicht zur Überwachung der Fehlerhäufigkeit verwendet wird. Bei diesem Verfahren werden ganze Bitströme aus vielen Datenblöcken auf Bitfehler überprüft. Beim BIP-Verfahren wird aus den Bits der aufeinanderfolgenden Datenblöcke ein Paritäts-Byte gebildet und zwar immer aus den Bits mit der gleichen Bit-Position. Aus der Folge der Bit-Positionen ergibt sich eine gerade oder ungerade Parität, die in dem Paritäts-Byte an der entsprechenden Stelle eingetragen wird. Verändert sich das Paritäts-Byte, dann hat dies einen Fehler verursacht.

Bit Interleaved Parity kann mit unterschiedlich langen Datenblöcken aus 4, 6 oder 8 Bit arbeiten. Bei dem bekanntesten BIP-Verfahren, BIP-8, beträgt die Datenblocklänge 8 Bit, bzw. ein Byte.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Bitverschachtelte Parität
Englisch: bit interleaved parity - BIP
Veröffentlicht: 26.08.2011
Wörter: 129
Tags: #ATM-Dienste
Links: BIP-8 (bit interleaved parity-8), Bit (binary digit), Bitfehler, Bitübertragungsschicht, Byte