BCM (business continuity management)

Kontinuitätsmanagement, Business Continuity Management (BCM), ist ein krisensicheres IT-Konzept mit dem alle Geschäftsaktivitäten im Ausnahmefall aufrechterhalten werden. Es entstammt der Betriebswirtschaftslehre, wurde aber auf die IT-Technik übertragen und umfasst viele sicherheitsrelevante IT-Anwendungen. In diesem Zusammenhang sind die IT-Sicherheit, die Informationssicherheit, das Risikomanagement, die Archivierung und das Disaster Recovery (DR) zu nennen.


Das Business Continuity Management muss in außerordentlichen Situationen greifen, das können unvorhersehbare Ausfälle von Computern oder Angriffe auf Computersysteme sein, und die kontinuierliche Fortführung aller Geschäftsprozesse sicherstellen. Es ist ein präventives Notfallkonzept, das auf Analysen und Strategien basiert, und im Krisenfall greift. In die Prävention einbezogen sind Risikoanalysen mit den Bewertungen für den Notfall, die Strategie für die Notfallsituation, die Wiederherstellungsmaßnahmen und die Integration der geplanten Maßnahmen in die bestehenden Geschäftsprozesse.

Ziel aller BCM-Aktivitäten ist die Erhöhung der Verfügbarkeit der kritischen Geschäftsprozesse, die Sicherstellung der Produktivität, die schnelle Wiederherstellung aller Datenressourcen, aller Dienste und Programme. Maßnahmen dafür finden sich in regelmäßigen Backups, der Daten-Archivierung und im Mirroring von Festplatten. Des Weiteren sind umfassende Sicherheitsmaßnahmen mit Authentifizierung der Personen und Prozesse erforderlich, die Zugangskontrolle und eine Sicherheitsinfrastruktur (PKI).

Die Methoden für das Business Continuity Management werden u.a. in BS 7799 und ISO 17799 behandelt.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Kontinuitätsmanagement
Englisch: business continuity management - BCM
Veröffentlicht: 15.03.2013
Wörter: 214
Tags: #Management
Links: Angriff, Archivierung, Authentifizierung, BC (business continuity), BS 7799