Applikationsvirtualisierung

Die Applikationsvirtualisierung zielt auf die effiziente Versorgung der Client mit Anwendungsprogrammen. Dabei werden die Anwendungsprogramme nicht mehr fest auf den Clients installiert, sondern zentral konfiguriert und verwaltet und bei Bedarf auf die lokalen Clients geladen. Durch die zentrale Verwaltung wird die Aktualisierung der Anwendungsprogramme mit Updates und neuen Versionen wesentlich erleichtert.


Der Client, der eine Anwendung ausführen möchte, braucht dazu lediglich das Anwendungsicon anzuklicken, das auf seinem Display eingeblendet ist und ihn als autorisierten User ausweist. Die Anwendungen werden also ohne vorherige Installation dem Client zur Verfügung gestellt, der sie gerade ausführen möchte.

Vorteile der Applikationsvirtualisierung sind in den immer aktualisierten Anwendungsprogrammen zu sehen, außerdem befinden sich alle notwendigen Informationen in einer zentral verwalteten Datei. Bei dem Konzept sind die Applikationen untereinander und vom Betriebssystem isoliert, dadurch können auch unterschiedliche Versionen der gleichen Software betrieben oder verschiedenen Benutzern unterschiedliche Applikationen zugeordnet werden. Die Applikationsvirtualisierung sorgt dafür, dass die Anwendungen konfliktfrei betrieben werden.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Applikationsvirtualisierung
Englisch: application virtualization
Veröffentlicht: 12.05.2009
Wörter: 159
Tags: #Anwendungen der Informationstechnik
Links: Anwendungsprogramm, BS (Betriebssystem), Bildschirm, Client, Datei