Akustische Impedanz

Bei Lautsprechern kennt man die elektrische Lautsprecherimpedanz, die als frequenzabhängiger Widerstand den Endverstärker belastet, und die akustische Impedanz, die durch Materieeigenschaften der Ausbreitung der Schallwellen entgegenwirkt.

Bei der akustischen Impedanz unterscheidet man zwischen der akustischen Feldimpedanz, der akustischen Flussimpedanz und der mechanischen Impedanz. Alle drei Kennwerte wirken der Schallausbreitung entgegen.

Die akustische Feldimpedanz bzw. die Schallkennimpedanz bezieht sich auf die Schallausbreitung im freien Raum. Es handelt sich dabei um den Wellenwiderstand des Schalls. Dieser wird aus dem Quotienten des Schalldrucks und der Schallschnelle gebildet und wirkt der Schallausbreitung entgegen.

Die akustische Flussimpedanz bezieht sich auf die Schallausbreitung in Rohren. Sie wird aus dem Quotienten von Schalldruck und Schallfluss ermittelt. Die mechanische Impedanz bezieht sich auf die mechanische Energie, die eine Lautsprechermembran benötigt. Dieser Kennwert ist definiert als der Quotient aus Kraft und Geschwindigkeit.

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Deutsch: Akustische Impedanz
Englisch: acoustic impedance
Veröffentlicht: 12.05.2016
Wörter: 136
Tags: #Akustik-Grundlagen
Links: Impedanz, Lautsprecher, Lautsprecherimpedanz, Schall, Schalldruck