Access-Multiplexer

Von einem Access-Multiplexer oder auch Zugangsknoten spricht man in Zusammenhang mit Stadtnetzen. Es handelt sich dabei um den Knoten, über den die kundeneigenen Endgeräte oder Endsysteme, das Customer Premises Equipment (CPE), über die Last Mile an das Zugangsnetz angeschlossen werden.


Als Technologien für die Zugangsknoten kommt sowohl die TDM-Technologie als auch das Frame- oder Zellen-Switching zum Einsatz. Letztere Technik ist effizienter und ermöglicht die lokale Vermittlung, die statistische Konzentration von Diensten und die Kompression von Informationsströmen.

Neben den vielen Standardanwendungen erlauben moderne Lösungsansätze im Access-Bereich die Konzentration von Sprach-, Daten-, LAN- und Multimedia-Anwendungen auf einer globalen Netzwerkplattform; so beispielsweise die Anbindung von ISDN-Kunden an ISDN-Netze über nicht ISDN-fähige Teilnetze wie Festverbindungen, dedizierte Leitungen, Satelliten-, Richtfunk- und Mobilfunkstrecken. Darüber hinaus ist die Bereitstellung von U- und S-Schnittstellen über bestehende E1-Verbindungen zu nennen und der breitbandige Zugang mittels xDSL-Technologien auf bereits vorhandenen Kupfer-Doppeladern.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Access-Multiplexer
Englisch: access multiplexer
Veröffentlicht: 04.08.2006
Wörter: 154
Tags: #Anschlussnetze
Links: CPE (customer premises equipment), Dienst, Endsystem, FV (Festverbindung), Knoten