APSK (asymmetric phase shift keying)

Die APSK-Modulation (Asymmetric Phase Shift Keying) gehört zu den mehrwertigen Phasenumtastungen, bei denen die Bitgruppen durch verschiedene Phasenwinkel und unterschiedliche Amplituden dargestellt werden. Die asymmetrische Phasenumtastung (APSK) ist vergleichbar der Quadraturamplitudenmodulation (QAM) und dem Quadrature Phase Shift Keying (QPSK).


Bei der APSK-Modulation werden die Bitgruppen nicht mit der gleichen Anzahl auf zwei Pegel verteilt, sondern die mit höherem Pegel modulierten Bitgruppen sind zahlenmäßig größer. Werden beispielsweise Quadbits, also Bitgruppen aus vier Bits, in APSK moduliert, dann werden die 16 Bitwerte mit zwei Pegeln moduliert, allerdings werden zwölf der sechzehn Bitgruppen mit der höheren, die verbleibenden vier Bitgruppen mit der kleineren Amplitude moduliert.

APSK-Umtastung eines Quadbit, 
   16-APSK

APSK-Umtastung eines Quadbit, 16-APSK

Das hat den Vorteil, dass die Bitgruppen mit den kleineren Pegeln nicht so eng bei einander liegen. Im Phasenstern erkennt man zwei Ringe. Der innere mit der niedrigeren Amplitude hat vier Quadbits, der äußere zwölf.

Die APSK-Umtastung wir u.a. in DVB-S2 eingesetzt.

Informationen zum Artikel
Deutsch:
Englisch: asymmetric phase shift keying - APSK
Veröffentlicht: 18.11.2011
Wörter: 156
Tags: #Modulationstechniken
Links: Amplitude, Bit (binary digit), DVB-S2 (DVB satellite 2), Pegel, Phasenumtastung