API (application programming interface)

Eine Programmierschnittstelle, Application Programming Interface (API), ist eine Schnittstelle für den Programmierer, auf der bestimmte interne Funktionsabläufe abstrahiert werden. Eine solche Programmierschnittstelle besteht aus Funktionen, Konstanten und Variablen und stellt Befehle, Routinen und Makros, die vom Betriebssystem oder einer Betriebssystemerweiterung kommen, als Programmierhilfen bereit.


Der Programmierer kann auf Programmbibliotheken zugreifen, ohne den Code für die Anwendungsprogramme ändern zu müssen, vorausgesetzt, die Syntax und Semantik der Programmierschnittstelle stimmt mit denen der Programmbibliothek überein.

Anwendungsprogramme können diese Schnittstelle benutzen, um das Betriebssystem zur Ausführung der durch sie bereitgestellten Aktionen zu veranlassen. Der Anwender kann dadurch eigene Zusatzfunktionen programmieren und damit die Anwendungsprogramme um eigene Funktionen erweitern.

Programmierschnittstellen sind charakterisiert durch die Programmiersprache, den Funktionsumfang und die Komplexität. Da sie in den verschiedensten Anwendungsbereichen eingesetzt werden, unterscheidet man zwischen funktions-, protokoll-, datei- und objektorientierten Programmierschnittstellen. Es gibt sie für Anwendungsprogramme und Datenbanken für Dienste und Netzwerke, für Teledienste, Webservices und Programmiersprachen.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Programmierschnittstelle
Englisch: application programming interface - API
Veröffentlicht: 18.04.2017
Wörter: 160
Tags: #Schnittstellen
Links: Anwendungsprogramm, Apps, Befehl, BS (Betriebssystem), Code