AODV (ad-hoc on-demand distance vector)

Ad-hoc-Netze sind Netzwerke, die sich selbst organisieren, Self Organized Networks (SON), die nur für die Kommunikationsdauer aufgebaut werden. Es sind meistens drahtlose Netze, die keine feste Hierarchie und keine Kommunikationsstruktur haben. Das Routing durch Ad-hoc-Netze wird durch einen Ad-hoc-Algorithmus, den Ad-hoc On-demand Distance Vector (AODV), gesteuert.


Wie aus der Bezeichnung Ad-hoc On-demand Distance Vector (AODV) hervorgeht, wird bei Bedarf Ad-hoc - das bedeutet: für diesen Augenblick - ein Distance-Vector-Algorithmus erzeugt, der die Route zwischen der sendenden und der empfangenden Station ermittelt. Sobald die Route erstellt ist, ist das AODV-Protokoll relativ inaktiv. Das AODV-Protokoll arbeitet mit Routingtabellen. Jeder Netzwerkknoten verwaltet seine Routingtabelle mit den IP-Adressen der Nachbarknoten, den Sequenznummern der Zielstationen und der Anzahl an Hops, die bis zum Erreichen der Zielstationen benötigt werden.

Für Routing mit dem AODV-Protokoll gibt es mehrere Statusmeldungen für das Anfragen nach einer Route, dem Route Request, das Antworten, dem Route Replies, und eine Fehlermeldung Route Error. Bei ungestörtem Betrieb und installiertem Übertragungspfad ist das AODV-Protokoll nicht aktiv.

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Deutsch:
Englisch: ad-hoc on-demand distance vector - AODV
Veröffentlicht: 29.01.2019
Wörter: 168
Tags: #Routing-Prozeduren
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