AMBA (advanced microcontroller bus architecture)

System-on-Chips (SOC) haben spezielle Anforderungen an die Bussysteme über die einzelne Funktionseinheiten miteinander kommunizieren. Für diese Anwendungen wurde von Advanced RISC Machines Limited (ARM) die Advanced Microcontroller Bus Architecture (AMBA) entwickelt. Zwischenzeitlich wird die AMBA-Architektur nicht nur in Mikrocontrollern auf SoC-Basis eingesetzt, sondern auch in ASICs ( Application Specific Integrated Circuit) und SoC-Applikations-Prozessoren wie sie beispielsweise in Smartphones eingesetzt werden.


Die ersten Busse der AMBA-Architektur waren der Advanced System Bus (ASB) für leistungsstarke Systemkomponenten und der Advanced Peripheral Bus (APB) für periphere Komponenten mit geringem Leistungsverbrauch. Später kam dann der AMBA High-Performance Bus (AHB) hinzu und in der dritten Version der Advanced Trace Bus (ATB), der eine noch höhere Leistungsfähigkeit hat.

Beispiel für ein AMBA-basiertes System

Beispiel für ein AMBA-basiertes System

Die AMBA-Architektur bildet mit ihren verschiedenen Bussystemen einen De-Facto-Standard für embedded 32-Bit-Prozessoren. Das System unterstützt Systembusse mit Busbreiten von 32, 64 und 128 Bit. Es handelt sich um synchron arbeitende, nicht-gemultiplexte Busse, die Bursting und Pipelining unterstützen.

Informationen zum Artikel
Deutsch:
Englisch: advanced microcontroller bus architecture - AMBA
Veröffentlicht: 19.10.2011
Wörter: 158
Tags: #Busse
Links: Ablaufverfolgung, APB (advanced peripheral bus), Apps, Architektur, ASB (advanced system bus)