AIM (automated infrastructure management)

AIM-Systeme, Automated Infrastructure Management (AIM), sind Managementsysteme, die die Verkabelungsinfrastruktur und damit die Verbindung von Patchkabeln in Echtzeit erfassen, überwachen und dokumentieren. Sie zeigen die Verbindungsänderungen direkt an und lösen bei fehlerhaften Verbindungen und nicht geplanten Veränderungen Alarm aus.


Das automatisierte Infrastrukturmanagement macht das fehlerbehaftete und zeitaufwendige manuelle Erfassen und Dokumentieren der Verbindungen einer Verkabelungsinfrastruktur obsolete. Das AIM-Management verwaltet die physikalische Ebene mit allen Verbindungen zu den Servern, Switches und Speichergeräten vollautomatisch. Ganz gleich, ob es sich um TP-Kabel oder LwL-Kabel handelt.

Basis für die Stecker-Identifikation ist RFID, Radio Frequency Identification, über die die Steckerverbindung erkannt wird. Alternativ gibt es noch Connection Point Identification (CPID), das ebenfalls auf RFID basiert. Bei beiden Techniken werden RFID-Tags resp. CPID-Chips in die Stecker und arraymäßig auch in die Empfängerleiste am Panel der Switches eingelassen. Die Ortung erfolgt über die Chips in der Empfängerleiste.

AIM-Systeme sind als Ergänzung zum Data Center Infrastructure Management (DCIM) zu sehen. Sie sind Bestandteil von ISO/ IEC 18598.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Automatisiertes Infrastrukturmanagement
Englisch: automated infrastructure management - AIM
Veröffentlicht: 21.08.2016
Wörter: 169
Tags: #RZ-Infrastruktur
Links: Alarm, Chip, CPID (connection point identification), DCIM (data center infrastructure management), Echtzeit