80486

Der superskalare 32-Bit-Mikroprozessor von Intel wird 1989 vorgestellt. Als Nachfolger des 80386 gibt es auch ihn in mehreren Versionen: DX, SX und SL und darüber hinaus in zwei weiteren DX-Varianten, nämlich DX2 und DX4. Der 486DX hat ein Level-1-Cache mit 8/16 KB, die Fließkommaeinheit (FPU) und der Speichermanager (MMU) auf dem Chip integriert.


Der Datenbus hat eine Datenwortbreiten von 32 Bit, die gleiche Datenwortbreite hat der Adressbus, über den maximal 4 GB Speicherplatz adressierbar sind. Den DX gibt es mit Taktfrequenzen von 16, 20, 25, 33 und 50 MHz, die schnelleren Varianten DX2 (1992) mit Taktraten von 40, 50 und 66 MHz und darüber hinaus eine AMD-Version mit 80 MHz und den DX4 mit 75 und 100 MHz. Die AMD-Version des 486DX4 (1994) hat 120 und 133 MHz. Die Taktraten der SX-Version entsprechen im Wesentlichen der des 486DX. Mit dem 486DX konnten die am häufigsten benutzten Befehle in zwei Takten ausgeführt werden. Die Rechenleistung lag bei einer Taktrate von 50 MHz bei 41 MIPS.

Übersicht über die 80x86-Prozessoren

Übersicht über die 80x86-Prozessoren

Der 486SX unterscheidet sich dadurch, dass der SX keinen integrierten Coprozessor hat.

Von der Integrationsdichte repräsentiert der in CMOS-Technologie gefertigte 80486 mit einer Strukturbreite von 1 µm und etwa 1,2 Millionen Transistoren die SLSI-Technologie.

Für die 486er DX und SX wurden der CPU-Sockel 1, für DX2 und SX2 der Sockel 2 und für DX4 der CPU-Sockel 3 entwickelt.

Informationen zum Artikel
Deutsch: 80486
Englisch: 80486 processor
Veröffentlicht: 16.09.2009
Wörter: 211
Tags: #Intel CPUs
Links: 80386, Adressbus, Befehl, Bit (binary digit), Chip