4GL (4th generation language)

Bei den Programmiersprachen der vierten Generation (4GL) handelt es sich um problemorientierte Programmiersprachen, um umfassende Entwicklungssysteme. Bei diesen Programmiersprachen stehen Objektorientierung, Skalierbarkeit, Datenbankzugriff und die Komponenten-Architektur im Vordergrund. Die 4GL-Programmiersprachen sollen den Programmierer bei der schnellen Erstellung von kompletten Anwendungen unterstützen.

Programmiersprachen 
   und deren Produktivitäts-Niveaus

Programmiersprachen und deren Produktivitäts-Niveaus

4GL-Programmiersprachen wie Centura Team Developer, Uniface, Oracle Developer oder Powerbuilder zeichnen sich durch umfassendere Programmbefehle aus, wodurch der Programmierer von systemnahen Vorgängen entlastet wird. So muss der Benutzer nicht den Speicherplatz für seine Programme und Daten beim Betriebssystem anfordern und braucht sich auch nicht um das Freimachen des Speicherplatzes zu kümmern. Ebenso entfällt das hantieren mit Pointern auf Speicherbereichen.

Weitere Aspekte von 4GL-Programmiersprachen sind die Integrationsmechanismen mit denen vom Betriebssystem zur Verfügung gestellte Dienste abgerufen werden können, eine Laufzeitumgebung, die eine weitgehende Hardware-Unabhängigkeit gewährleistet sowie die Portierbarkeit des Programms auf verschiedene relationale Datenbanksysteme.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Viertgenerationssprache
Englisch: 4th generation language - 4GL
Veröffentlicht: 01.04.2010
Wörter: 148
Tags: #Sonstige Programmiersprachen
Links: Aspekt, BS (Betriebssystem), Daten, Dienst, Objektorientierung