4FA (four factor authentication)

Vier-Faktor-Authentifizierung (4FA) ist eine Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA), die weit über die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) hinausgeht. Die 4FA-Authentifizierung steht für extrem hohe Sicherheitsanforderungen und unterstützt ein Sicherheitsparadigma, das nicht nur auf passwortgeschützten und biometrischen Zugangsdaten basiert.


Die vier Faktoren der Vier-Faktor-Authentifizierung umfassen persönliche Kenndaten wie den Benutzernamen, das Passwort oder die persönliche Identifikationsnummer ( PIN), des Weiteren Faktoren, die das Einloggen sichern, wie Einmalpasswörter (OTP) oder ein Smartphone mit einer OTP-App, biometrische Kenndaten vom Fingerabdruck über die Gesichts- oder Spracherkennung, und, als vierten Faktor, die Standortbestimmung. Da die meisten Smartphones mit einem GPS-System ausgestattet sind, können diese Daten direkt mit dem Login übertragen werden. Die Übermittlung der Geodaten macht insofern Sinn, da man dadurch zeitlich unrealistische Standortänderungen feststellen kann. Der Benutzer kann ja nicht gleichzeitig an zwei verschiedenen Orten sein.

Weiterreichende Multi-Faktor-Authentifizierungen wie die Fünf-Faktor-Authentifizierung (5FA), können mit der Benutzer-ID den Arbeitsplatz verifizieren.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Vier-Faktor-Authentifizierung
Englisch: four factor authentication - 4FA
Veröffentlicht: 24.06.2018
Wörter: 152
Tags: #Sicherheit in der Informationstechnik
Links: Benutzername, Biometrie, Daten, Einloggen, Fingerabdruckerkennung