40GBase-LR4

Unter 40-Gigabit-Ethernet gibt es mehrere Schnittstellen für Glasfaser, eine davon ist 40GBase-LR4, mit der weite Entfernungen von bis zu 40 km überbrückt werden können.

Nomenklatur der 40-Gigabit-Schnittstellen

Nomenklatur der 40-Gigabit-Schnittstellen

Aus der Bezeichnung 40GBase geht hervor, dass die Schnittstelle eine Datenrate von 40 Gbit/s (40G) unterstützt und in Basisbandtechnik (Base) arbeitet. Aus der Extension LR4 gehen die spezifischen Charakteristika hervor. Der Buchstabe "L" steht für Long, das "R" kennzeichnet den Schnittstellentyp mit 64B66B-Codierung und die Ziffer 4 sagt aus, dass die Übertragung mittels Coarse Wavelength Division Multiplexing (CWDM) über vier CWDM-Pfade einer Monomodefaser erfolgt. Als Wellenlängen werden die nach der ITU-Spezifikation G.694.2 spezifizierten Wellenlängen von 1.270 nm, 1.290 nm, 1.310 nm und 1.330 nm benutzt. Die effektive Datenrate pro CWDM-Pfad ist 10 Gbit/s und resultiert bei der 64B66B-Codierung in einer Baudrate von 10,3125 GBaud.

Die optische 40GbE-Schnittstelle für weite Distanzen benutzt als Transceiver-Modul das QSFP-Modul.

Informationen zum Artikel
Deutsch: 40GBase-LR4
Englisch: IEEE 802.3 40GBase-LR4
Veröffentlicht: 14.10.2018
Wörter: 147
Tags: #10-Gigabit-Ethernet
Links: 40-Gigabit-Ethernet, 64B66B-Codierung, CWDM (coarse wavelength division multiplexing), Datenrate, DGT (digit)