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VPLS (virtual private LAN services)

Virtual Private LAN Services (VPLS), auch als E-LAN bezeichnet, ist ein Ethernet-Dienst, der von Netzbetreibern in Metro-Ethernet-Netzen (MEN) und landesweiten IP-Netzen und Netzen mit Multi-Protocol Label Switching (MPLS) implementiert wird und Geschäftskunden Virtual Private Networks (VPN) mit Multipoint-Verbindung auf Layer 2 bietet. Mit dem VPLS-Dienst können Unternehmen die Verwaltung verstreuter Firmennetze vereinfachen. Dabei werden die Dienste auf den diversen lokalen Netze so verwaltet, als ob sie sich in einem lokalen Netz befinden. VPLS arbeitet mit lernfähigen Kanten-Routern, die über MPLS-basierte Pfadtunel untereinander verbunden sind. Die Kombination der Layer-2-Pfade von Ethernet und MPLS simuliert die Pseudowire genannten Schaltkreise.


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VPLS-Dienste emulieren lokale Netze (LAN) über MPLS und IP-Netze. Sie bilden eine kostengünstige Alternative zu ATM und Frame-Relay mit einigen Vorteilen hinsichtlich einer schnelleren Dienstaktivierung und -bereitstellung sowie einer besseren Skalierung. Darüber hinaus zeichnet sich VPLS durch ein einfacheres Netzmanagement aus.

Anwender nutzen VPLS wie ein standortübergreifendes Ethernet in dem VPN-Angebote und Ethernet-Dienste zusammengefasst sind.

VPLS wird von der IETF, dem Metro Ethernet Forum (MEF) und der Arbeitsgruppe IEEE 802.17, die sich mit dem Resilient Packet Ring (RPR) beschäftigen, entwickelt.

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