VME (versa module europa)
VME-Bus
Der VME-Bus (Versa Module Europa) ist ein Systembus, der in den 80er-Jahren von Motorola, Mostek, Philips, Thomson und Signetics entwickelt und von der International Electronical Commission (IEC) unter IEC 60281 standardisiert wurde. Der VME-Bus wurde für die Motorola-CPU 68000 entwickelt und wird in wissenschaftlichen und industriellen Anwendungen in Industrie-Computern eingesetzt.
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Spezifikationen des VME-Busses ![]() |
Als Steckersystem hat der VME-Bus den Europastecker mit 2 x 96 Kontakten über die ein 32-Bit Adressbus und ein 32 Bit breiter Datenbus geführt werden. Die Spezifikationen für die Boards kennen das Format der Europakarte (3U) und das Europakarten-Doppelformat (6U).
Der für Echtzeitanwendungen entwickelte VME-Bus unterstützt Multiprocessing und Mehrplatzsysteme, hat Arbitrierung mit verschiedenen Algorithmen für die Zugangsberchtigung, ein umfassendes Interrrupt-Handling, kann 20 Steckplätze umfassen uvm. Die max. Datenrate liegt bei max. 160 MB/s, der adressierbare Speicherbereich bei 4 Terabyte (TB).
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VME-Bus-Konzept ![]() |
Vom Konzept her arbeitet der VME-Bus im Master-Slave-Betrieb und einem zentralen Controller, der den Zugang auf den Bus steuert, der von vielen peripheren Komponenten unterstützt wird. Dazu gehören Controller und Switches, Extender, Prozessoren und Interface-Adapter.
Der VME-Bus hat seine Domäne im industriellen Einsatz und seine Vorteile gegenüber dem PCI-Bus bei Einzelzugriffen auf den Bus, so beim Auslesen analoger und binärer Ein-/Ausgänge.
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