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TETRA (trans European trunked radio access)

TETRA ist der europaweit anerkannte ETSI-Standard für den digitalen Bündelfunk, auch als Tetra-25 bezeichnet. Es handelt sich dabei um eine Weiterentwicklung des GSM-Standards für Betriebsfunkzwecke.

TETRA-Handy "THR 850" von Nokia
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Das Bündelfunksystem TETRA (Trans European Trunked Radio Access) eignet sich besonders für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, daher auch die Bezeichnungen Digitaler Behördenfunk und BOS-Funk, aber auch für alle Unternehmen für Sicherheit, Transport, Produktion und Energieversorgung.

Tetra hat eine hohe Übertragungsqualität und eine gute Frequenzökonomie. Die Tetra-Frequenzen liegen bei 380 MHz bis 400 MHz, 410 MHz bis 430 MHz, 450 MHz bis 470 MHz, 870 MHz und 920 MHz. Neben der Sprachübertragung gibt es die Datenübertragung, die in Release 1 allerdings relativ eingeschränkt ist. Erst in Release 2 wird mit TETRA Enhanced Data Service (TEDS) eine Datenübertragung mit hohen Datenraten unterstützt. Für größere Datenmengen steht das paketorientierte »Packet Data Optimized« zur Verfügung. Damit wird die Kapazität des Funkkanals optimal genutzt.

Der Bündelfunkstandard eignet sich als universelle Systemplattform für die unterschiedlichsten Tetra-Dienste: Funkruf, Bündelfunk, Telefonie, Telemetrie und Datenübertragung. Tetra arbeitet nach dem TDMA-Verfahren im Zeitmultiplex mit vier unabhängigen Kommunikationskanälen pro Träger. Der Abstand zwischen den einzelnen Trägern beträgt 25 kHz. Die Übertragungsrate beträgt immer 36 kbit/s pro Trägerfrequenz, bzw. 9 kbit/s pro Kanal. Neben den zu übertragenden Daten werden zusätzliche Steuersignale sowie Codes zur Sicherung der Funkstrecke übertragen. Die Nutzbitrate pro Kommunikationskanal beträgt 7,2 kbit/s. Sprache wird in einem speziellen Codec verschlüsselt, der mit Algebraic Code Excited Linear Prediction (ACELP) arbeitet. Der Codec-Ausgang liefert 4,8 kbit/s, die in einem Zeitschlitz einschließlich der Sicherungsinformationen mit 7,2 kbit/s übertragen werden.

TETRA-Schnittstellen
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Der Abstand zwischen Sende- und Empfangsfrequenz beträgt 10 MHz.

Der Tetra-Standard definiert mehrere Schnittstellen: Die Funkschnittstelle zwischen den mobilen Funkgeräten und der Tetra Basisstation (TBS), das Terminal Equipment Interface (TEI) zwischen dem mobilen Funkgerät und peripheren Zusatzgeräten wie PC, das Inter System Interface (ISI) für die Interoperabilität zwischen verschiedenen Tetra-Netzen und das Network Management Interface (NMI) über die das Tetra-Netz konfiguriert und verwaltet werden kann und über die die Verbindung zu den öffentlichen Kommunikationsnetzen erfolgt..

http://www.tetra-mobilfunk.de