TDMA (time division multiple access)
TDMA-Verfahren
Time Division Multiple Access (TDMA) ist eines von mehreren Mehrfachzugangsverfahren auf funktechnische Übertragungsmedien. Bei TDMA können sich mehrere Benutzer die gleiche Übertragungsfrequenz teilen, und zwar mittels Zeitslots, die den einzelnen Benutzern für ihre Übertragung zur Verfügung gestellt wird.
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Prinip von TDMA mit Zeitschlitzen ![]() |
TDMA ist ein Zeitmultiplex bei dem die einzelnen Nutzer ihre Daten nacheinander in eigenen Zeitslots übertagen. Da jeder Benutzer mit seinem Zeitschlitz nur einen kleinen Teil der zur Verfügung stehenden Übertragungsbandbreite benötigt, können mehrere Benutzer die gleiche Übertragungsfrequenz benutzen. TDMA wird vorwiegend in der Satellitenkommunikation eingesetzt, aber auch in lokalen Netzen und Sicherheitssystemen. Da bei TDMA keine kontinuierliche Übertragung erfolgt, müssen die digitalen Daten zwischengespeichert und aufbereitet werden.
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Zeitmultiplex für TDMA ![]() |
Beim TDMA-Verfahren müssen alle Stationen vollständig synchronisiert sein, wohingegen bei dem getakteten Code Division Multiple Access (CDMA) eine teilweise Synchronisation genügt, die mit der Rückgewinnung des Taktes aus dem Code jederzeit leicht herstellbar ist. Ein weiterer Nachteil ist, dass TDMA bei schwankenden Benutzeranforderungen versagt, da es nicht angemessen reagieren kann.
Neben dem klassischen TDMA-Verfahren gibt es noch ein Enhanced-Verfahren E-TDMA. Enhanced Time Division Multiple Access (E-TDMA) erkennt Sprechpausen während der Sprachübertragung und nutzt diese für andere Übertragungszwecke. Das Verfahren wird in Advanced Mobile Phone System (AMPS) zur Kapazitätserweiterung eingesetzt.





