stripline
Streifenleitung
Streifenleitungen und Microstrips sind Übertragungsleitungen um hochfrequente Signale mit definiertem Übertragungsverhalten über Leiterplatten zu übertragen. Beide Techniken wurde Mitte des letzten Jahrhunderts entwickelt und unterscheiden sich in einigen Details. Während bei der Streifenleitung die Leiterbahnen in einer Art Sandwich zwischen zwei Potentialflächen eingebettet sind, arbeitet das Microstrip nur mit einer Potentialfläche.
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Aufbau der Stripline ![]() |
Technisch wird mit der Stripline ein Hochfrequenzkabel mit definierter Impedanz nachgebildet. Die beiden äußeren Potentialflächen bilden den Außenleiter, die dazwischen liegende Leiterbahn den Innenleiter. Zwischen der unteren Potentialfläche und der inneren Leiterbahn liegt als Dielektrikum das Laminat der Leiterplatte. Oberhalb der Leiterbahn das Prepreg. Die Impedanz der Streifenleitung wird durch die Leiterbahnbreite sowie durch die Dicke des Laminats und des Prepregs und deren Dielektrizitätskonstanten bestimmt. Je größer die Laminat- und Prepregdicke, desto höher die Impedanz. Dagegen beeinflusst die Leiterbahndicke die Impedanz der Stripline nur unwesentlich: Je dicker die Leiterbahn, desto geringer die Impedanz. Eine Verdoppelung der Leiterbahndicke führt zu einer Impedanzreduzierung von etwa 1 % bis 2 %.
Die Vorteile beider Techniken, der der Stripline und der des Microstrips, liegen in der Herstellungstechnik, da sie bereits in der Leiterplattenplanung berücksichtigt werden können und auf der Leiterplatte selbst keine HF-Stecker eingebaut werden müssen. Im Gegensatz zum Microstrip ist die Stripline durch die beiden Potentialflächen beidseitig gegen elektromagnetische Felder abgeschirmt.
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