SaaS (software as a service)
Software-as-a-Service
Software als Service, so könnte man das SaaS-Modell ins Deutsche übersetzen. Dieses Modell, das dem Konzept der Application-Service-Provider (ASP) sehr ähnlich ist, basiert darauf, dass der Kunde seine Software nach Bedarf aus dem Internet als Software on Demand herunterladet. Das SaaS-Konzept mit seinem On-Demand-Computing entstand durch die stärker werdende Einbindung des Internet in private und geschäftliche Anwendungen und damit der Entwicklung des Cloud-Computing. Da beim SaaS-Ansatz die Kosten für den Betrieb der informationstechnischen Systeme in den Verantwortungsbereich des Anbieters fallen, ist die Nähe zu Application-Service-Providern unverkennbar.
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Die Entwicklung vom Grid-Computing
zum Cloud-Computing ![]() |
SaaS-Konzepte sollen die Kosten für den ITK-Bereich senken. Das tun sie weil keine Lizenzgebühren anfallen und weil die Kosten für die zeitintensive Einführung, den Betrieb, die Pflege von Anwendungen und den Unterhalt wesentlich geringer ausfallen. Als Web-basierte Dienstleistung mit On-Demand-Verfügbarkeit gehen viele Kosten auf den Provider über. Ein weiterer Aspekt ist die Skalierbarkeit von SaaS-Lösungen und die damit in Zusammenhang stehende hohe Flexibilität. Der Cloud-Provider muss jederzeit flexibel auf neue Anforderungen der Kunden reagieren, ganz gleich ob höhere Leistungen, größere Kapazitäten, neue Anwendungen oder 24-Stunden-Service gefragt sind.
Weitere Aspekte sind neben den administrativen und organisatorischen vor allem die sicherheitsrelevanten, da der IT-Sicherheit eine entscheidende Rolle zukommt, die damit, zumindest teilweise, vom SaaS-Provider übernommen wird.




