SATA (serial ATA)
SATA-Schnittstelle
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Punkt-zu-Punkt-Verbindung beim seriellen ATA, SATA ![]() |
In der ersten Version von SATA wurden eine Datenübertragungsrate von 1,5 Gbit/s spezifiziert, was einem Datendurchsatz von 150 MB/s entspricht. Die Verkabelung erfolgt über ein dünnes, nur 8 mm breites, flexibles 7-poliges Kabel, das nicht terminiert werden muss und an die Stelle des 40- oder 80-poligen ATA-Kabels tritt.
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SATA-Kabel
und Steckverbindung. Foto: Molex ![]() |
Jeweils ein Adernpaar wird für die Signalübertragung in Sende- und Empfangsrichtung benutzt, drei weitere Leitungen sind mit Masse beaufschlagt und so angeordnet, dass sie die Sende- und Empfangsleitungen trennen. Ein achter unbenutzter Pin dient dem Verdrehschutz. Bedingt durch die maximale Länge von einem Meter bietet dieses Kabel hinreichend Freiraum für die Verkabelung innerhalb großer Rechnergehäuse.
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SATA-Stecker auf Motherboard. Foto: Lostrcircuits ![]() |
Der Anschluss der Peripheriegeräte erfolgt bei SATA als Punkt-zu-Punkt-Verbindung, wobei jedes Gerät über ein eigenes SATA-Kabel mit einem eigenen Port des Hostadapters verbunden wird.
SATA ist betriebssystemunabhängig und bietet Hot-Plugging. Die SATA-Schnittstelle hat gegenüber der SAS-Schnittstelle eine geringere Datentransferrate und eignet sich ideal für Nearline-Storage und RAID-Systeme.
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Vergleich von Peripherieschnittstellen:
ATA, USB, 1394 und SATA ![]() |
Mit der Version SATA 3 Gbit/s, die 2005 vorgestellt wurde, wurde die Datenrate gegenüber der ersten Version auf 3 Gbit/s verdoppelt. Diese Version wird häufig als SATA 2 oder SATA II bezeichnet. Die Serial ATA International Organization (SATA-IO), die die Standardisierung vorantreibt, hat eine Namenskonvention verabschiedet, in der die Bezeichnungen SATA 2 oder SATA II nicht mehr benutzt werden sollen. Dies gilt auch für die im Mai 2009 vorgestellte Entwicklung von SATA 6 Gbit/s, die oft mit SATA 3.0 bezeichnet wird.
SATA 6 Gbit/s (SATA Revision 3.0) zeichnet sich durch die enorme Datenübertragungsrate von 6 Gbit/s aus. Diese Version kann auch über das 7-polige SATA-Kabel angeschlossen werden. Es empfiehlt sich allerdings ein hochwertigeres Kabel. Wie das aussieht, geht aus den derzeitigen Standardunterlagen nicht hervor. Für Mini-Festplatten ist ein LIF-Stecker vorgesehen.







