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SET (secure electronic transaction)

SET-Protokoll

Secure Electronic Transaction (SET) ist ein elektronisches Zahlungssystem, das auf digitalen Signaturen basiert und daher die höchstmögliche Sicherheit für Kunden und Lieferanten bietet.


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SET wurde von den Kreditkartengesellschaften MasterCard und VISA in Verbindung mit IBM, Netscape und Microsoft entwickelt, um Transferdaten bei Kreditkartenzahlungen im Internet zu schützen. Bei diesem Verfahren werden digitale Zertifikate verwendet, um sensible Daten vor der Übertragung zu verschlüsseln. SET, entstanden aus dem Secure Electronic Payment Protocol (SEPP) und der Secure Transaction Technology (STT), verschlüsselt mit 128 Bit und identifiziert alle beteiligten Parteien durch Zertifikate und digitale Unterschriften. Dazu gehören der Karteninhaber, die Kreditkartenfirma, die Bank und den Anbieter. Bei dem SET-Verfahren lässt sich der Karteninhaber bei seiner Bank unter Angabe des Namens, der Kartennummer und dem zu belastendem Konto registrieren. Die Bank verschlüsselt diese Informationen und überträgt sie über eine gesicherte Verbindung zu der Kreditkartengesellschaft. Diese sendet dem Karteninhaber die Software mit integriertem Zertifikat und eine nach dem RSA-Verfahren verschlüsselte digitale Signatur. Damit kann der Karteninhaber bei allen Firmen einkaufen, die ebenfalls ein gesichertes Zertifikat der Kreditkartenfirma besitzen.

Das Verfahren erfüllt höchste Sicherheitsanforderungen und verhindert, dass Unberechtigte Zugriff auf Kreditkarten- oder Kundendaten erhalten. Das Verfahren wird zunehmend von Banken unterstützt.

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