RTE (runtime environment)
Laufzeitumgebung
Die Laufzeitumgebung (RTE) ist ein umfangreiches Programm mit dem Anwendungsprogramme auf ungewohnter Umgebung lauffähig und ausführbar werden. Die Laufzeitumgebung stellt sicher, dass Anwendungsprogramme auf entsprechenden Betriebssystemen laufen und die Software-Module wiederverwendet werden können. Die Laufzeitumgebung stellt universelle, allgemein genutzte Grundfunktionen für Peripheriegeräte, den Speicher, das Netzwerk oder andere Einheiten zur Verfügung. Zu diesen Grundfunktionen gehören das Lesen und Schreiben von Dateien, der Datentransport über die Netzwerke, das Verwalten der Ein- und Ausgabegeräte, das Suchen oder Sortieren von Dateien und vieles mehr. Damit übernimmt die Laufzeitumgebung Funktionen, die sonst durch die Anwendungsprogramme ausgeführt werden müssten.
Die Module der Laufzeitumgebungen sind in Laufzeitbibliotheken abgelegt. Unter Windows erkennt man sie an der Extension *.dll, unter Unix ist die Extension *.so.
Laufzeitumgebungen gibt es für alle Plattformen. Bekannte Beispiele sind das Java Runtime Environment (JRE), das Adobe Integrated Runtime (AIR) oder die .NET Common Language Runtime (CLR) für in C#, Visual Basic (VB) und C++ geschriebene Programme. <br In der Automotive-Technik ist das Runtime Environment (RTE) ein von AUTOSAR entwickeltes modulares Software-Konzept, das auf dem Mikroprozessor aufsetzt und verschiedene Gerätetreiber und Dienste umfasst. Es dient der Migration von Software und bildet als Schaltzentrale die Schnittstelle zur Anwendung.
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Das AUTOSAR Runtime Environment (RTE) ![]() |




