PLD (programmable logic device)
Die Bezeichnung Programmable Logic Device (PLD) bezieht sich auf diverse Logik-Chips, die beim Kunden oder vor Ort (FPLD) programmiert werden können. Die Programmierbarkeit der Chips bezieht sich darauf, dass diese Chips einfach geändert werden können, ohne den Einsatz kostspieliger Fotomasken. Zudem können Speicher-basierte PLDs immer wieder reprogrammiert werden, was für Produkt-Upgrades beim Kunden interessant ist.
Programmable Logic Devices sind ASICs, sie werden mit den verschiedensten Logiken vorkonfektioniert - das können einige wenige aber ebenso einige hundert sein - die nach kundenspezifischen Anforderungen miteinander verknüpft werden. Es gibt PLDs, die einmalig programmierbar sind, One Time Programmable (OTP), andere, die wiederholt programmiert werden können. Die One Time Programmable PLDs werden dadurch programmiert, indem eine schmelzbare Verknüpfung, eine Art mikroskopische Kleinstsicherung, elektronisch weggebrannt wird. Eine andere Technik macht das genaue Gegenteil. Statt der Zerstörung einer Verknüpfung wird eine Verbindung aufgebaut. Dabei wird durch Ladungszufluss aus isolierendem Silizium leitendes.
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Programmierbare Logiken ![]() |
Die wiederprogrammierbaren arbeiten Speicher-basiert. Sie speichern ihr logisches Design in EPROMs, EEPROMs, Flashspeichern oder SRAMs, wobei jeder programmierbare Verknüpfungspunkt einem Speicherplatz zugeordnet wird. Darin ist der Zustand der Verknüpfung, ob offen oder geschlossen, abgelegt.
Zu den Programmable Logic Devices gehören die Simple Programmable Logic Devices (SPLD), Complex Programmable Logic Devices (CPLD) und die Field Programmable Gate Arrays (FPGA).




