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PCMCIA (PCMCIA-Karte)

Bei der PCMCIA-Karte handelt es sich um eine scheckkartengroße Zusatzkarte für tragbare Personal Computer (PC) mit PCMCIA-Steckplatz. Die Karte ist mit einem 68-Pin-Anschluss ausgestattet, über den sie mit dem Personal Computer verbunden wird.

PCMCIA-Card für ein WLAN, Foto: Nokia
PCMCIA-Card für ein WLAN, Foto: Nokia lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Für die PCMCIA-Karten sind drei Gehäusegrößen spezifiziert, wobei die Klassifizierung in Typen erfolgt. Alle drei Typen haben eine einheitliche Größe von 54 mm x 85,6 mm und unterscheiden sich in ihrer Dicke. Typ I ist 3,3 mm dick, Typ II 5 mm und Typ III 10,5 mm. In den Typ-III-Slot passen zwei Karten des Typs II. Außerdem gibt es noch für die Typen I und II Extended Cards, die um 50 mm länger sind als die Standard-Karten.

Darüber hinaus gibt es von einigen Herstellern bereits eine PCMCIA-Karte des Typs IV, mit einer Dicke von 13 mm, die allerdings von der PCMCIA-Vereinigung noch nicht spezifiziert wurde.

LAN- und 56-k-Modem als PC-Card, Foto: 3COM
LAN- und 56-k-Modem als PC-Card, Foto: 3COM lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

1995 wurde die PCMCIA-Karte in PC-Card umbenannt.

PCMCIA-Karten gibt es inzwischen für fast alle Anwendungen, u.a. als Speichererweiterung (Typ I), als Modem, für Speicherkarten, Schnittstellenkarte für PC/Host-Verbindungen, ISDN oder Netzwerke (Typ II), Festplatte oder Wechselplatte (Typ III) und für viele andere Anwendungen.

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