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PoS (packet over Sonet)

Packet over Sonet/SDH (PoS) ist ein standardisiertes Layer-2-Protokoll zur seriellen Übertragung von Daten über Punkt-zu-Punkt Verbindungen innerhalb der Sonet/SDH-Hierarchie. Das Mapping wird entsprechend RFC 1619, PPP over Sonet/SDH, und RFC 1662, PPP in HDLC-like Framing durchgeführt.


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Bei Packet over Sonet/SDH werden kleine Dateneinheiten für die Übertragung zusammengefasst. Das Verfahren benötigt einen kleinen Header und hat dadurch einen geringen Overhead, was weniger Bandbreite für den Header bedeutet. Im einfachsten PoS-Ansatz für die standortübergreifende LAN-Vernetzung werden Ethernet-Daten über unstrukturierte SDH-Leitungen übertragen. Dabei wird der Ethernet-Datenstrom über eine PPP-Verkapselung verpackt und direkt dem Add/Drop Multiplexer (ADM) im SDH-Netz zugeführt. Dies erfolgt mittels PPP-Protokoll, das Datagramme mit geringem Overhead verkapseln kann und die Verbindungssteuerung über das LCP-Protokoll durchführt. Bei diesem Verfahren werden die PoS-Rahmen auf SDH-Rahmen abgebildet. Spezifiziert ist das Verfahren in RFC 2615.

PoS-Schnittstellen werden im WAN von 155 Mbit/s bis 2,5 Gbit/s eingesetzt, es gibt auch schon erste 10 Gbit/s-Versionen. Die Bandbreitenausnutzung ist gegenüber ATM um ca. 30 % höher.

Mit Packet over Sonet/SDH können Netzbetreiber Sprach- und Datendienste über SDH-Netze anbieten, ohne in die SDH-Architektur oder die Konfiguration des Backbones eingreifen zu müssen.

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