OPU (optical payload unit)
Die Optical Payload Unit (OPU) ist ein Container, der in der Optical Data Unit (ODU) über optische Transportnetze transportiert wird. In der Optical Payload Unit (OPU) werden die Nutzdaten mit dem Overhead zusammengefasst. Bei den Nutzdaten kann es sich um solche aus ATM, MPLS, SDH, Ethernet oder anderen Protokollen handeln. Die Optical Payload Unit bildet in Verbindung mit dem Tandem Connection Monitoring (TCM) und einem weiteren Header die Optical Data Unit (ODU).
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OTN-Struktur
der Dateneinheiten ![]() |
Optical Data Units können relativ problemlos per Mapping in Optical Payload Units konvertiert werden. Die OPU-Einheiten werden je nach den benutzten Optical Data Units, Tributary Slots von 1,25 Gbit/s und 2,5 Gbit/s, dem Payload Type, sowie dem Generic Mapping und Asynchronous Mapping verschiedenen Optical Payload Units zugeordnet. Es gibt die OPU-Einheiten OPU-1, OPU-2, OPU-3 und OPU-4, wobei OPU-2 und OPU-3 sowohl mit Tributary Slots von 1,25 Gbit/s als auch mit 2,5 Gbit/s arbeiten.
Das ursprüngliche Mapping-Konzept entsprach den synchronen Transportmodulen STM-n mit Vervielfachungen von 16, 64 und 256. Die Adaption war durch ein einfaches asynchrones Mapping möglich. Dies ist bei 100-Gigabit-Ethernet nicht mehr möglich. Deswegen wurde mit den Datendiensten mit hoher Datenrate in G.709 ein anderes Mapping eingeführt, die Generic Mapping Procedure (GMP).




