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NCS (network computing system)

Die optimale Auslastung von Ressourcen ist eines der Grundprobleme in verteilten Systemen. Eine Ressource kann zu gering ausgelastet sein, eine andere hingegen kann die gestellt Aufgabe nur mit Einschränkungen erfüllen. Das Network File System (NFS) sorgt bei verteilten Plattenkapazitäten für eine entsprechende Optimierung. Für andere Ressourcen, wie die von CPUs, RAMs oder von spezieller Hardware wurde von HP und Apollo ein System für verteilte Anwendungen entwickelt, das Network Computing System (NCS). Das NCS-System verteilt die Anwendung auf mehrere Computer und bietet so eine höhere Leistungsfähigkeit.


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Dieses System für verteilte Anwendungen besteht aus den Komponenten Remote Procedure Call (RPC), einem Informationsvermittler und der Network Interface Definition Language (NIDL).

Vom Konzept her werden die zur Verfügung stehenden Ressourcen innerhalb des Netzes als Dienste zur Verfügung gestellt. Die Dienste werden mittels Remote Procedure Call über Schnittstellen angefordert, die in NIDL definiert sind. Schließlich werden die Informationen über die einzelnen Netzwerk-Dienste von einem Broker verwaltet. Arbeitet der Broker auf lokaler Basis, spricht man von einem Local Location Broker (LLB). Dieser verwaltet eine Datenbank in der die Dienste eingetragen sind, die das lokale System erbringt. Bei globaler Verwaltung spricht man vom Global Location Broker (GLB).

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