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MLR (multichannel linear recording)

MLR-Laufwerk

Multichannel Linear Recording (MLR) ist untrennbar mit Tandberg Data verbunden, die diese Technologie entwickelt haben. MLR löst Scalable Linear Recording (SLR) ab und ist eine Weiterentwicklung von QIC (Quarter Inch Cartridge). Die Technologie ist wie Travan eine Mehrspurtechnik, die auf dem QIC-Format aufbaut. Bei MLR hat das Magnetband neben den Aufzeichnungsspuren auch definierte Referenzspuren, so genannte Servospuren. Die Servospuren, die vom Hersteller aufgebracht werden, dienen dem Schreib-/Lesekopf als Anhaltspunkt, um selbst minimale Abweichungen beim Flattern des Bandes nachregeln zu können. Ein zusätzlicher Lesekopf in der Kopfeinheit liest die Servospuren und wertet diese aus. Aus dem Referenzsignal wird ein Korrektursignal abgeleitet mit der Schreib-/Lesekopf in Millisekunden um einige Mikrometer positioniert wird. Die Kopfeinheit setzt sich aus vier Schreib- und acht Leseköpfen zusammen.


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Derzeit bietet die MLR-Technologie in der Version MLR-1 eine Speicherkapazität von 16 Gigabyte (GB) und mit MLR-3 26 GB (komprimiert). Die Zugriffszeiten liegen bei 65 s, die Datentransferrate liegt bei MLR-1 bei 1, 5 MB/s, bei MLR-3 bei 2 MB/s.

MLR wird vorwiegend im professionellen Bereich eingesetzt, da es eine sehr hohe Sicherheit gewährleistet. Mit MLR-Laufwerken können Bandbibliotheken mit Kapazitäten von 130 GB bis zu 1 Terabyte (TB) aufgebaut werden.

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