MLT (multi level transmission )

MLT-Codierung

Die MLT-Codierung, Multi Level Transmission, ist ein Ternärverfahren, das für die Codierung dreiwertige Signalpegel verwendet (+V, 0V, -V), deswegen wird es auch als MLT3-Codierung bezeichnet, im Gegensatz zu den bekannten Zweipegel-Verfahren NRZ, NRZ-I und anderen. Der Vorteil dieses Verfahrens liegt in der Reduzierung der Basisfrequenz, was geringere Anforderungen an die Verkabelung zur Folge hat. Darüber hinaus werden Abstrahlungen vermindert und Bitfehlerraten minimiert. Bei den Ternärverfahren muss allerdings der Empfänger zwischen drei Pegelwerten unterscheiden.


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MLT-3-Codierung
MLT-3-Codierung lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Das MLT-Verfahren wird in Form des MLT-3 bei FDDI über TP-Kabel benutzt. Dabei werden in einer Übertragungsschwingung 4 Bit übertragen. Das bedeutet, dass sich die eigentliche Übertragungsfrequenz auf ein Viertel des eigentlichen Wertes reduziert. Das übertragene Signal erfährt nur bei einer logischen »1« eine Pegeländerung. Ist der Pegel bei der ersten logischen »1« positiv, so wird er bei der folgenden logischen »1« zu Null und bei der darauf folgenden negativ. Da bei FDDI 100 Mbit/s für die Nutzdatenübertragung und 25 Mbit/s für Kontrolldaten benutzt werden, ergibt sich eine Gesamtübertragungsrate von 125 Mbit/s, bzw. eine Übertragungsfrequenz von 31,25 MHz auf dem Kabel.

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