mapping

Abbildung

  1. Das Zuordnen von Daten aus zwei verschiedenen Feldern, Speicherbereichen oder Protokollen zueinander. Typisches Beispiel ist das Adress-Mapping, bei dem die Programmadressen in Hardware-Adressen umgewandelt und im Hauptspeicher abgelegt werden, oder die Umwandlung von Adressen eines Protokolls in die eines anderen.
  2. Bei ATM ist Mapping die Einbettung des Zellstromes in die unterlegte SDH-Hierarchie; der präzise Einbau der ATM-Zellen in die SDH-Container.
  3. Bei ISDN versteht man unter Mapping das Zuordnen einer Mehrfachrufnummer (MSN) zu einer Endgeräte-Auswahlziffer (EAZ).
  4. Bei Vektorgrafiken ist Mapping die Umwandlung von Koordinatenpunkten eines Koordinatensystems in Koordinatenpunkte eines anderen Systems. Dieses Mapping kann bei der Konvertierung einer dreidimensionalen Grafik in eine zweidimensionale erfolgen.
  5. Der Begriff Protokoll-Mapping wird u.a. in Fibre Channel verwendet und beschreibt die Abbildung eines Anwendungsprotokolls wie iSCSI, SCSI, IPI, HIPPI oder SBCCS auf die Transportprotokolle der FC-Schichten FC-2 und FC-3. In Next Generation Networks (NGN) kann das Protokoll-Mapping aus der Übertragung der Datenpakete von ISUP in die des SIP-Protokolls bedeuten.
  6. Das Texture-Mapping ist eine Mapping-Technik in Computergrafiken. Dabei werden ein-, zwei- und sogar dreidimensionle Texturen auf die Oberfläche von ebenen und beliebig gekrümmten Körpern projiziert. Mit dieser Technik kann man auf den Körpern eine beliebig strukturierte Oberfläche nachbilden.


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