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LCP (liquid crystal polymer)

Flüssigkristallpolymer

Flüssigkristalline Polymere (LCP) sind Materialien, die beim Schmelzen und im Festzustand eine Struktur höherer Ordnung haben. Sie zeichnen sich durch enorm hohe Temperatur- und Zugfestigkeit aus und können anstelle von keramischen Materialien, Metallen oder anderen Plastiken eingesetzt werden. Sie sind widerstandsfähig gegen Säuren und Laugen, gegen HF- und Mikrowellenstrahlung und extreme Temperaturen bis zu 300°C und außerdem flammwidrig.


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SIM-Karten-Leser 
     aus Flüssigkristallpolymeren, Foto: PKT
SIM-Karten-Leser aus Flüssigkristallpolymeren, Foto: PKT lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Beim Schmelzpunkt lassen sich die Flüssigkristallpolymere in vorgefertigte Formen zu dünn- und dickwandigen Teilen pressen. Das LCP-Material eignet sich ideal für Spritzguss-Schaltungsträger, wie sie bei der Herstellung von Molded Interconnect Devices (MID) eingesetzt werden. Es wird in der Elektronik und der Kommunikationstechnik für Beschichtungen und für die Herstellung räumlich elektronischer Baugruppen benutzt, für elektrische Motorenteile sowie für elektronische und elektrische Bauelemente und MID-Bauteile.

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