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LCAS (link capacity adjustment scheme)

LCAS-Protokoll

Das Link Capacity Adjustment Scheme (LCAS) ist ein Protokoll, das zur Anpassung von asynchronen Daten an die SDH-Hierarchie in NG-SDH eingesetzt wird. Das LCAS-Protokoll arbeitet zwischen zwei Netzelementen an der Kundenschnittstelle und bestimmt welche Gruppenmitglieder einer Virtual Concatenation Group (VCG) zur Übertragung herangezogen werden. Dieses Protokoll unterstützt eine dynamische Anpassung der Übertragungskapazität an den aktuellen Bedarf. Es erlaubt den Carriern individuelle Virtual Concatenation (VC) in einer Virtual Concatenation Group (VCG) hinzuzufügen oder zu entfernen. Damit kann die Payload einer VCG feinstufig an die tatsächlich verfügbare Bandbreite angepasst werden. Die Anpassung erfolgt für den Kunden der Trägergesellschaft unterbrechungsfrei.


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LCAS ist in der ITU-Empfehlung G.7042 definiert und enthält alle nötigen Signalisierungsmechanismen und Pfadinformationen, die den Endpunkten der Verbindung mitgeteilt werden.

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