LEP (light emitting polymere)

LEP-Display

Die Technik der lichtemittierenden Polymere (LEP) wird in Displays eingesetzt. Es handelt sich um einen sehr flaches, flexibles Plastik-Display für Farbdarstellungen.


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Die LEP-Technik basiert darauf, dass bestimmte Kunststoffe Licht emittieren, sobald man eine Spannung an sie anlegt. Dieser Effekt wurde erstmals von der Cambridge Universität im Jahre 1989 bei einem Kohlenstoff-Polymere nachgewiesen. Dabei werden bei hinreichend hoher Spannung Elektronen aus dem Verbund herausgerissen und wandern durch das Material. Die fehlenden Elektronen hinterlassen positive Löcher. Wenn die positiven Löcher durch sich frei bewegende Elektronen besetzt werden, wird Energie in Form von Licht freigesetzt.

Technologisch bestehen LEP-Displays aus einem dünnem Glas-Plastik-Substrat, das mit einer transparenten Indium-Zinnoxyd-Elektrode beschichtet ist. Eine zweite Elektrode befindet sich oberhalb dieser Anordnung. Wird das LEP-Display mit einem elektrischen Feld behandelt, glimmt das Polymer.

LEPs sind somit selbstleuchtende, lichtemittierende Polymere, die sich durch geringen Stromverbrauch und einen breiten Betrachtungswinkel auszeichnen. Sie sind flexibel und können gebogen werden.

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