Laser (light amplification by stimulated emission)
Das physikalische Phänomen des Lasers (Light Amplification by Stimulated Emission) basiert auf dem optischen Energieaustausch, der zuerst mit Gaslasern nachgewiesen werden konnte. Bei diesem Phänomen handelt es sich um eine Lichtverstärkung mit der ein kohärenter, monochromatischer Lichtstrahl erzeugt werden kann, der auch über größere Entfernungen nur minimal divergiert.
Technisch betrachtet handelt es sich bei einem Laser um einen rückgekoppelten Verstärker in Eigenresonanz. Bedingt durch einen schmalbandigen Resonator werden nur Moden einer oder weniger Wellenlängen verstärkt, wodurch das Wellenlängenspektrum um die Eigenresonanz extrem schmal und monochromatisch ist. Die erzeugte Wellenlänge kann im sichtbaren Bereich zwischen 400 nm und 700 nm liegen, aber ebenso auch im nicht-sichtbaren Wellenlängenbereich, im Infraroten und Ultravioletten oder auch im Bereich der Röntgenstrahlung. Der gesamte Wellenlängenbereich reicht von etwa 100 nm bis hin zu 10.600 nm und ist abhängig von der Lasertechnik und dessen Einsatzgebiet.
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Lasermodul für 650 nm, Foto: Schuricht GmbH ![]() |
Neben den Gaslasern gibt es Festkörperlaser, Farbstofflaser und Diodenlaser oder Laserdioden. Aus diesen Grundtechniken heraus wurden für die optische Übertragungstechnik der DFB-Laser, der FPL-Laser, die Laserdiode, der DBR-Laser und der VCSEL-Laser entwickelt. Da Laser eine Gefährdung der Gesundheit und vor allem des Augenlichts darstellen, hat man sie in Laserklassen klassifiziert.
Laser werden in CD-, MO- und DVD-Laufwerken sowie in Laserdruckern eingesetzt. Des Weiteren im optischen Richtfunk, in der Militär- und Automotive-Technik, in Registrierkassen, der Landvermessung, in Lasershows, als Mess- und Einstellungslaser sowie in der Forschung, Medizin und Materialbearbeitung.




