HDB (high density bipolar )

HDB-Codierung

Der HDB-Code (High Density Bipolar) ist eine Weiterentwicklung des Pseudoternärverfahrens der AMI-Codierung und geht aus dem einfachen Bipolarverfahren hervor. Der Pseudoternärcode kennt drei Signalpegel: positiver Pegel, Null-Pegel und negativer Pegel.


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Codierung nach dem HDB3-Verfahren
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Die Codierung erfolgt nach der AMI-Codierung. Bei dieser Codierung wird eine binäre »0« durch den Null-Pegel repräsentiert. Eine binäre »1« wird durch einen alternierenden Puls dargestellt, wobei die erste »1« ein negativen Impuls darstellt. Um die Übertragung langer Nullfolgen zu vermeiden, was die Taktrückgewinnung erschwert, wird bei der Übertragung von mehr als n aufeinander folgenden Nullen eine besondere Bitkombination eingefügt. Beim HDB-3-Verfahren (n = 3) wird beispielsweise nach drei Nullen eine »1/-1«-Kombination hinzugefügt. Diese Kombination kann nicht mit einer »1« verwechselt werden, da der Puls nicht alterniert (V-Zustand, Violation). Werden zwischen zwei V-Zuständen eine geradzahlige Anzahl von binären »1« übertragen, dann wird die erste »0« mit einem Puls dargestellt. Dieser Zustand entspricht einem A-Zustand, einer AMI-konformen Regelverletzung.

Der HDB-Code wird bei der Übertragung von pulscodemodulierten Signalen benutzt; u.a. wird er für die Übertragungsschnittstellen E1 und E3 eingesetzt.

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