GUI (graphical user interface)
Grafische Benutzeroberfläche
Als Graphical User Interface (GUI) bezeichnet man die grafische Benutzeroberfläche, die das Bedienen der Computer erleichtert. Die Technik ist Bestandteil von Betriebssystemen und Anwendungsprogrammen und erleichtert dem Benutzer beim Aufruf von Programmen, Diensten und Funktionen. Grafische Benutzeroberflächen sind übersichtlich aufgebaut und umfassen je nach Anwenderprogramm mehrere Funktionsbereiche, wie die Menüleiste, Symbolleiste, Funktionsleiste, Statusleiste, Taskleiste und Bildlaufleisten.
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Grafische Benutzeroberfläche am Beispiel von Corel Photo Paint ![]() |
Diese Leisten enthalten Angaben, Befehle oder grafische Symbole, die durch Mausklick aufgerufen werden können. Die Symbole haben einen unmittelbaren Bezug zu administrativen oder technisch-wissenschaftlichen Tätigkeiten. So gibt es Begriffe und Icons, die beim Desktop eine direkte Assoziation zum Schreibtisch haben, so beispielsweise die Icons für Ordner, Festplatten, Compact Discs (CD) oder einen Papierkorb. Spezielle Funktionen wie Drag-und-Drop erleichtern darüber hinaus das Verschieben von Dateien und Ordner, vergleichbar dem Umordnen von Aktenordner in Aktenschränken.
Icons auf der Windows-Oberfläche ![]() |
Die grafische Benutzeroberfläche stellt geringere Anforderungen an das Lern- und Erinnerungsvermögen, ebenso auch an den Bedienungsaufwand, als der Umgang mit Tastenfeldern und Instruktionseingaben wie es die befehlsorientierte Benutzeroberfläche (CLI) erfordert.
Bei den grafischen Benutzeroberflächen haben sich internationale Standards durchgesetzt, bei Personalcomputern vor allem Windows von Microsoft und Macintosh von Apple, bei den Unix-Rechnern MOTIF von OSF.
Für das Erstellen von grafischen Benutzeroberflächen stehen Toolkits und Bibliotheken zur Verfügungs. So u.a. das Gimp Toolkit (GTK/GTK+), das auf der Programmiersprache Python basierende PyGTK und PyQT und X11 für Unix.




